Hochzeit bei der FF Haarbach

Wir bedanken uns recht herzlich bei Ulrike und Klaus für die Einladung zu ihrer Hochzeit. Viele Gute Wünsche an das Brautpaar!



Überdrucklüfter für die Freiwillige Feuerwehr Haarbach

Die Vorstandschaft der Haarbacher Wehr hat, auf Anregung von Kommandant Hasenberger, zur sinnvollen Ergänzung der Ausrüstung, die Anschaffung eines Elektro-Lüfters nun realisieren können.

Dank der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger bei der alljährlichen Neujahrsfeier, sowie der großzügigen Spende über 1.000,00 € von der Raiffeisenbank Vilshofener Land, ist dieser Kauf – wie bereits auch der der Wärmebildkamera im Jahr 2014 – ohne Leistungen der Gemeinde Haarbach möglich gewesen.

Insgesamt hat die FF Haarbach  hier - für den Lüfter RAMFAN, mit einer Luftleistung nach AMCA von 19.365 m³ pro Stunde (27.692 m³/h nach Injektorprinzip), sowie einer Lutte mit 7,60 Meter, Verlängerungskabel und Transporttaschen - 2.827,00 € investiert. 

Das Gerät ist primär zur Entrauchung gedacht – mit der Lutte kann durch kleine Öffnungen, bzw. unter dem Rauchschutzvorhang – z.B. bei einem Zimmerbrand, frische Luft eingeblasen werden.

Die schnelle Entrauchung ermöglicht beim Löschangriff einen leichteren und schnelleren Zugang, eine viel bessere Sicht und eine Senkung der Temperaturen im Gebäude. Das Risiko für die Einsatzkräfte lässt sich durch den Lüftereinsatz  signifikant senken, die Rettungschancen für Personen in verrauchten Gebäuden steigen deutlich an.

Der Lüfter konnte aber auch beim Hochwasser jetzt schon eingesetzt werden und hat den überfluteten Metzgereiverkaufsraum anschließend in 3 Stunden getrocknet. 


Rückblick auf das 142. Jahr der Vereinsgeschichte - Satzungsänderung und Eintragung in das Vereinsregister (e.V.)

Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Hasenberger begrüßte der 1. Vorstand Michael Niedermeier den Kreisbrandmeister Christian Gründl, den 1. Bürgermeister Fritz Pflugbeil, 2. Bürgermeister Tobias Birchinger, die Ehrenkommandanten Georg Aderbauer und Josef Ortner, ehem. Vorstand Hans Hasenberger, alle Mitglieder und Ehrenmitglieder.

Im Jahr 2015 mussten leider der Ehrenkassier Otto Hofer, ehem. Kdt. Englbert Killinger und ehem. Kassenprüfer Peter Aderbauer zu Grabe geleitet werden.

Die Wehr hat momentan 190 Mitglieder. Neuaufnahmen 2015 waren: Sandro Knab, Klaus Prähofer, Marco Koblbauer, Matthias Wilhelm und Franziska Reindl (Jugend).

Michael Niedermeier ließ die vielen gesellschaftlichen Vereinstermine Revue passieren.

Besonderer Dank an Johannes Hasenberger, der sich vorbildlich um den Internetauftritt kümmert, sowie an Kdt. Johann Hasenbeger und Jugendwart Christian Friedrich, die sich ganz besonders um die mittlerweilen vereinsübergreifende Jugendarbeit in der Gemeinde kümmern.

Von der Vorstandschaft wurde eine Satzungsänderung, sowie die Eintragung in das Vereinsregister angeregt und vorgestellt. Dies wurde von der Mitgliederversammlung dann einstimmig beschlossen.

Satzungsgemäß wurden von der Versammlung ferner die Kameraden Jean Blouin, Alois Plattner, ehem. Vorstand Hans Hasenberger, Georg Reitberger und posthum Peter Aderbauer zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Florian Birchinger und Josef Füllmeier jun. wurden zu neuen Kassenprüfern gewählt.

Nach Prüfung sämtlicher Belege beantragten die Kassenprüfer die Entlastung vom Kassier und der Vorstandschaft – diese wurde von der Versammlung einstimmig erteilt.

Kommandant Johann Hasenberger berichtete in seinem 4. „Amtsjahr“ über die Lehrgänge, Übungen, sowie die 23 Einsätze und den vielen sonstigen Terminen.

Die THL-Leistungsprüfung wurde von 1 Gruppe erfolgreich abgelegt.

Den Maschinistenlehrgang absolvierte Markus Krenn.

Josef Kraus jun. konnte als Funkbeauftragter gewonnen werden und gehört somit nun der Vorstandschaft an.

Besonderer Dank an Bürgermeister Fritz Pflugbeil, die Gemeinderäte und die Sachbearbeiterin Frau Christa Hartl, so Kommandant Hasenberger.

Martin Ortner bedankte sich für die Einsatzbereitschaft bei den Atemschutzträgern; derzeit sind 12 Atemschutzträger - in Zusammenarbeit mit der FF Bergham und Unterhörbach - bei der Haarbacher Atemschutzgruppe. Als besonderer Atemschutzeinsatz sei der Brand in der Tiernahrungsfabrik in Sammarei erwähnt. 

Jugendwart Christian Friedrich berichtete über die Aktivitäten der Jugendgruppe, die Ablegung der Jugendleistungsprüfung, der Jugendflamme, sowie die erfolgreiche Beteiligung am Wissenstest.

Die Gruppe besteht zurzeit aus 10 aktiven Jugendlichen; weitere Anwärter sind jederzeit willkommen.

Bürgermeister Fritz Pflugbeil freut sich ganz besonders über die Jugendgruppe; es ist erfreulich, wenn man sieht, dass es weitergeht.

Nochmals Dank für die Anschaffung der Wärmebildkamera durch den Verein, die Übernahme der Aufgaben, sowie das Engagement, als Stützpunkt der Gemeinde Haarbach, hier Verantwortung für Atemschutz und technische Hilfeleistung zu übernehmen. Speziell bei technischer Hilfeleistung sieht man die Wichtigkeit der Feuerwehr, dass hier hervorragend ausgebildete „Freiwillige!“ großartige Leistungen für den Bürger bringen. Es ist sicher keine einfache Arbeit, einen Schwerverletzten zu bergen, so Pflugbeil.

KBM Christian Gründl bedankte sich für die geleistete Arbeit und das Engagement im abgelaufenen Jahr. Es wurde viel Zeit in die Ausbildung investiert und die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinde-Wehren klappt hier auch schon recht ordentlich und sollte auch noch weiter intensiviert werden.  

Der Digitalfunk wird nun eingerichtet und funktioniert im Gemeindegebiet hervorragend.

Sobald die Digitalgeräte im Standort sind, wird für die Aktiven eine ca. 4 stündige Grundlagen-Schulung vor Ort stattfinden, so Gründl.

 

Angenommener "Brand eines landwirtschaftl. Nebengebäudes am Schloßweg"

Im Rahmen der Frühjahrsübung im Schutzbereich der Feuerwehr Haarbach wurde vom 1. Kommandanten Johann Hasenberger eines der Objekte mit der längsten Förderstrecke gewählt. Die 7 Gemeindefeuerwehren waren gefordert, von der Wolfach aus, eine ca. 1.000 mtr. lange Förderleitung, mit einem Höhenunterschied von ca. 55 mtr., herzustellen. Es wurden 62 B-Längen von den Feuerwehren Uttlau, Grongörgen, Wolfakirchen, Unterhörbach, Bergham, Rainding und Haarbach zum Anwesen der Fam. Krenn verlegt. Erschwerend ist hier die schmale nicht geteerte Zufahrtsstraße, welche für nachfolgende Rettungsfahrzeuge, weitere Löschfahrzeuge, evtl. Drehleiter etc. freigehalten werden musste.

Die beiden wasserführenden und mit Atemschutz ausgerüsteten Fahrzeuge von der FF Rainding und Haarbach waren direkt am „Brandobjekt“. Die 3 Tragkraftspritzen pumpten das Wasser bis zum LF10/6 der FF Haarbach. Die Pumpen in der Strecke wurden so platziert, dass immer eine weitere Wehr in der Nähe stand, um im Bedarfsfall eine defekte Pumpe austauschen zu können. Von Haarbachloh aus gibt es eine weitere Zufahrt, welche für Tanklöschfahrzeuge imErnstfall zu nutzen wäre, so Johann Hasenberger.

Kreisbrandmeister Christian Gründl bedankte sich bei der Familie Krenn, dass hier geübt werden durfte. Es ist sehr wichtig, dass die Zufahrtsstraße immer freigehalten wird, wie hier auch vorbildlich praktiziert wurde. Bei einem größeren Wasserbedarf - im Ernstfall auch anderswo – ist hier sicherlich die „Dispo-Gruppe Pendelverkehr“ anzufordern; hier wären dann 5 Tanklöschfahrzeuge á 2000 ltr. zur Verfügung, die im Pendelverkehr Löschwasser bringen können, bis die Förderstrecke steht. Ebenso wäre der Schlauchwagen SW2000 von Bad Griesbach nachzualarmieren, um eine 2. Förderstrecke erstellen zu können. Hinweis an die Maschinisten - den Ausgangsdruck immer im Auge zu behalten, dass dieser nicht zweistellig wird und dadurch evtl. Schäden an den Schläuchen auftreten. Das Mehrzweckfahrzeug  11/1 der FF Haarbach wurde hier als Führungsunterstützungsfahrzeug eingesetzt. Der Kommandant hat zur Entlastung somit einen Mitarbeiter im Hintergrund, der sich um den Funkverkehr kümmert und die Verbindung zur Leitstelle hält. Es wurden 3 Abschnitte gebildet, die Gruppenführer haben Funktionswesten getragen und somit war sofort erkennbar, wer für etwas zuständig ist.

Es wurde hier vorbildlich gearbeitet, so Gründl. 

Der 1.Bürgermeister Fritz Pflugbeil ging die ganze Strecke selbst ab - von der Wasserentnahmestelle an der Wolfach, bis zum Anwesen Krenn. Es war hochinteressant, wenn man sieht, wie hier tadellos und gut durchorganisiert gearbeitet wurde. Es wurde hier eine großartige Leistung abgeliefert. Es würde die beste Ausrüstung nichts nützen, wenn die freiwilligen Einsatzkräfte nicht da wären, die damit arbeiten und umgehen können. Daher besonderer Dank an die 92 Kameradinnen und Kameraden, sowie der Jugendfeuerwehr, für die Beteiligung an der Großübung, so Pflugbeil.

 

Haarbacher Wehr absolviert "Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz"

Es mussten hier Fragen zur Gerätekunde, wie Einsatz der Tauchmotorpumpe, Krankentrage, Trennschleifmaschine, Motorkettensäge, Flutlichtstrahler mit Stativ, hydraulischem Rettungssatz und Mehrzweckzug beantwortet werden.

In Erster Hilfe war ein „Verletzter“ in die stabile Seitenlage zu bringen und zu erklären, was hierbei alles zu beachten ist.

Anschließend ging es an den Aufbau zur Hilfeleistung; Der Gruppenführer erkundet die Unfallstelle und gibt entsprechende Befehle zur Rettung der „eingeklemmten“ Person. Der Melder betreut währenddessen die „verunfallte“ Person im Auto. Das Fahrzeug wird stabil unterbaut, Beleuchtung und Brandschutz werden sichergestellt, benötigte Geräte werden einsatznahbereitgelegt.

All dies wurde fehlerfrei in der Sollzeit erfüllt. 

3. Bürgermeister Franz Gerleigner überbrachte die Grüße vom 1. Bürgermeister Fritz Pflugbeil und dankte besonders den Initiatoren und Ausbildern Johann Hasenberger und Walter Schäufl, sowie allen Teilnehmern für die Einsatzbereitschaft und die Opferung der Freizeit. Es ist beeindruckend, wenn man sieht, wie hier alles funktioniert und abläuft – eine starke „Truppe“, so Gerleigner. 

KBM Michael Dörner bescheinigte der Haarbacher Wehr eine super Leistung – man findet dies nicht oft.

Die Gruppe hat in der Vorbereitung Gerätekunde und Unfallverhütungsvorschriften gut wiederholt, ebenso kennt sie die notwendigen Einsatzgeräte - um dies geht es schließlich in der Prüfung - damit der Ablaufbei Verkehrsunfällen wieder einstudiert wird.

Kreisbrandmeister Christan Gründl war auch unter den Prüflingen.

Die Leistungsabzeichen erhielten in

Stufe II: Johannes Hasenberger

Stufe IV: Michael Bischl, KBM Christian Gründl, Ulrike Maier, Klaus Nischler

Stufe V: Josef Kraus, Christine Feilhuber,

Stufe VI: Fritz Krammer

 

Rückblick der FF Haarbach auf das 141. Jahr der Geschichte

Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Hasenberger begrüßte der 1. Vorstand Michael Niedermeier den Kreisbrandmeister Christian Gründl, den 1. Bürgermeister Fritz Pflugbeil,

2. Bürgermeister Tobias Birchinger, die Ehrenkommandanten Georg Aderbauer und Josef Ortner, Ehrenkassier Otto Hofer, ehem. Vorstand Hans Hasenberger, alle Mitglieder und Ehrenmitglieder.

Die Wehr hat momentan 189 Mitglieder. Neuaufnahmen 2014 waren: Ines Aderbauer, Franz Bauer, Dominik Dippl (Jugend), Birgit Hasenberger, Sebastian Wall (Jugend) und Christine Wolf

Ein Auszug aus den Vorstandschaftsterminen im abgelaufenenVereinsjahr – 

Maibaumaufstellen am Gerätehaus 

Beteiligung beim Pfingstfest-Auszug des SportvereinsHaarbach;

Beteiligung an Fronleichnamsprozession, KSK-Jahresfest, sowie beim Leonhardifest in Grongörgen;

Die Wehr besuchte die Gründungsfeste in Weng, Wald und Schwaibach. Ebenso Beteiligung bei den Grill-, Hallen-, Sommernachts-, Weinfesten und Versteigerungen der Nachbarsvereine.

Besonderer Dank an Johannes Hasenberger, der die Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Haarbach immer auf aktuellem Stand hält.

Der absolute Höhepunkt war jedoch das 125-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bergham, wo die Haarbacher Wehr die Ehre hatte, Patenverein sein zu dürfen. An den gelungenen 3 Festtagen war die Wehr jeweils stark vertreten und unterstützte die Berghamer Wehr auch arbeitsmäßig während der Aufbau-, Ablauf- und Aufräumarbeiten, wie es sich für einen „Paten“ auch gehört.

Besonderer Dank auch an die Patenbraut Lisa Hasenberger.

Die größte Investition war die Anschaffung der Wärmebildkamera Bullard T3 Max Bayern. Um die Gemeindekasse völlig zu entlasten und auch gemäß den Satzungen des gemeinnützigen Vereins zu handeln, wurde die Anschaffung komplett aus eigenen Mitteln der Feuerwehr finanziert. Es wurden hier, nach Abzug der Förderung durch den Freistaat Bayern, immerhin 2.750,00 € von der Haarbacher Wehr investiert.

Die Gemeinde Haarbach hat Malerarbeiten im Innenbereich, sowie an Fenster und Holzverschalungen am Gerätehaus ausführen lassen. Besonderer Dank hier an den 1. Bürgermeister Fritz Pflugbeil und die Gemeinderäte. Die Wehr hat dabei eine Eigenleistung von 66 Stunden erbracht.

Im Verlauf der Versammlung sind die Anwesenden über die von der Vorstandschaft neu festgelegte Vorgehensweise bei Ehrungen des Vereins informiert worden: Für aktive bzw. fördernde Mitglieder werden Ehrungen und Geschenke künftig entsprechend der jeweiligen Mitgliedschaft differenziert. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft  erfolgt satzungsgemäß zukünftig von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag der Vorstandschaft.

Die Vorschlags-Kriterien hierfür sind der aktive Feuerwehrdienst oder die aktive Beteiligung am Vereinsleben. Ab dem 70. Geburtstag erhalten die Ehrenmitglieder zu den runden Geburtstagen ein Geschenk. Dementsprechend beteiligt sich der Verein zukünftig an Überführungen und Beerdigungen  bei aktiven Feuerwehrdienstleistenden, bei im Vereinsleben aktiven Mitgliedern und bei Ehrenmitgliedern.

Nach Prüfung sämtlicher Belege beantragten die Kassenprüfer Peter Kerl und Max Ortner die Entlastung vom Kassier und der Vorstandschaft – diese wurde von der Versammlung einstimmig erteilt.

Kommandant Johann Hasenberger berichtete in seinem 3. „Amtsjahr“ über die Lehrgänge, Übungen, sowie die 17 Einsätze und den vielen sonstigen Terminen; Erwähnt seien hier:

Die Leistungsprüfung „Löschangriff“, welche im vergangen Jahr von 1 Gruppe abgelegt wurde.

Lehrgänge: Johann Hasenberger und Walter Schäufl - Thema: Rettungskette Forst. Andreas Bischl Maschinistenlehrgang. Johann Hasenberger und Walter Schäufl  Einsatznachbearbeitung und Erstellen der Stärkemeldung  auf dem Server der ILS Passau.  Johann Hasenberger - Tagesseminar von Weber Hydraulik zum Thema „Patientengerechte Personenrettung“ bei der Feuerwehr in Hilgartsberg; organisiert vom Kreisfeuerwehrverband. Christian Friedrich und Fritz Kramer jeweils 8 Stunden - mit dem LF 10/6 - beim Fahrsicherheitstraining in Landshut.

Generell blicken die Feuerwehren harten Zeiten entgegen – ganz besonders wenn es um die Anzahl aktiver Kameradinnen und Kameraden geht. Dies trifft auch auf die Haarbacher Feuerwehr zu. Auch hier ist die Einsatzbereitschaft - obwohl mit derzeit 35 Aktiven (Stand: 01.01.2015) - tagsüber nicht mehr gewährleistet, so dass mit Bürgermeister Pflugbeil vereinbart wurde,  dass am Tag - von 6-18Uhr - die Bauhofmitarbeiter mit ausrücken. Durch das mangelnde Arbeitsplatzangebot vor Ort und auch die stärkeren sozialen Belastungen eines jeden Einzelnen werden in den nächsten Jahren die Aktivenzahlen fallen. Dies wird sicherlich zu weiteren Problemen bei der Tagesalarmsicherheit führen. Es ist für Einsatzkräfte notwendig, die Feuerwehrdienstvorschrift 3 „Einheiten im Hilfeleistungseinsatz“ zu kennen. Um auch weiterhin tagsüber überörtlich mit dem „Spreizer“ einsatzbereit zu sein, geht die dringende Bitte hier an die Bauhofmitarbeiter, sich an den entsprechenden Schulungen zu beteiligen, damit die Tagesalarmstärke für den Rettungsspreizer wieder erreicht werden kann. Dank für die gute Zusammenarbeit an Bürgermeister Fritz Pflugbeil, die Gemeinderäte und Gemeindeverwaltung – hier insbesonders Frau Christa Hartl, so Kommandant Hasenberger.

Martin Ortner bedankte sich für die Einsatzbereitschaft bei den Atemschutzträgern; nach dem altersbedingtem Ausscheiden von Kommandant Johann Hasenberger (28 Jahre Atemschutzträger), sowie Kassier und Schriftführer Franz Pöschl (32 Jahre), sind derzeit 11 Atemschutzträger bei der Haarbacher Atemschutzgruppe. Da dieses Jahr weitere 3 Atemschutzträger die Altersgrenze erreichen werden, wird auch dringend „Atemschutzträger-Nachwuchs“ benötigt, um die 3-fache Besetzung der Geräte auch in Zukunft stellen zu können.

Jugendwart Christian Friedrich berichtete über die Aktivitäten der Jugendgruppe, die erstmalige Ablegung der „Jugendflamme-Prüfung“, sowie die erfolgreiche Beteiligung am Wissenstest. Besonderer Dank hier an Kommandant Johann Hasenberger für die tatkräftige Unterstützung bei der Jugendarbeit. Der Wissenstest wurde in Haarbach abgelegt; an diesem Tag waren ca. 200 Jugendliche in Haarbach und stellten ihr Könnenunter Beweis. Die Gruppe besteht zurzeit - dank der beiden Neuzugänge - aus 7 aktiven Jugendlichen.

Bürgermeister Fritz Pflugbeil dankte der Wehr und den Verantwortlichen für die vielen freiwillig und unentgeltlich geleisteten Arbeits-, Übungs- und Einsatzstunden. Beeindruckend war der Wissentest in Haarbach; es isterfreulich, wenn man sieht, wie die Jugendlichen mit „Herzblut“ dabei sind und die Prüfung ablegen. Wir bauen ja alle auf die Jugend und es ist lobenswert, dass sich hier allgemein auch wieder etwas mehr Zuspruch zeigt. Besonderer Dank für die Anschaffung der Wärmebildkamera in Eigenleistung; die Vorführung war beindruckend, was man mit diesem Gerät alles leisten kann und nicht zuletzt für die persönliche Sicherheit der Atemschutzträger, so Pflugbeil. 

KBM Christian Gründl bedankte sich für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr und hier besonders für die Ausrichtung vom Wissenstest und die Anschaffung der Wärmebildkamera. In 2015 erfolgt die Umstellung der Grundausbildung vom „Truppmann“ auf die modulare Ausbildung mit Basismodul und Zusatzmodule incl. Funk- und Erste-Hilfeausbildung. Diese Grundausbildung ist sehr praxisnah ausgerichtet. Wenn der Digitalfunk eingerichtet ist, wird im Herbst eine ca. vierstündige Ausbildung/Einweisung vor Ort stattfinden, so Gründl.

 

Übergabe der Wärmebildkamera an die FF Haarbach

Im Rahmen einer eingehenden Schulung durch Ludwig Rupp aus Osterhofen wurde in Anwesenheit vom 1. Bürgermeister Fritz Pflugbeil die neue Kamera an den 1. Kommandanten Johann Hasenberger übergeben.

 

Die Vorstandschaft der Haarbacher Wehr hatte primär - auf Anregung von Kommandant Hasenberger - zur persönlichen Sicherheit der Atemschutzträger die Anschaffung der Wärmebildkamera Bullard T3 Max Bayern beschlossen. Die Entscheidungsträger wurden hier durch die sehr robuste Bauweise, der lebenslangen Garantie auf das Gehäuse, der guten Bildqualität - auch in dunklen und verrauchten Räumen - der langen Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden, Hitzebeständigkeit bis 1000 °C, Wasserdichtigkeit, Nähe der Händlerbetreuung vor Ort - und nicht zuletzt - durch die einfache Bedienbarkeit überzeugt.

 

Um die Gemeindekasse völlig zu entlasten und auch gemäß den Satzungen des gemeinnützigen Vereins zu handeln, wurde die Anschaffung komplett aus eigenen Mitteln der Feuerwehr finanziert. Es wurden hier, nach Abzug der Förderung durch den Freistaat Bayern, immerhin 2.750,00 € von der Haarbacher Wehr investiert. 

Die Wärmebildkamera kann mehr als „Glutnester“ suchen - erklärte Ludwig Rupp in seiner eindrucksvollen Schulung und Einweisung – so zum Beispiel:

-> In der Lagebeurteilung - hervorzuheben sei hier der Zeigewinn von der Hälfte bei der Brandherdsuche, sowie die Personensuche - diese dauert nur noch 1/3 der Zeit. Lokalisierung des Brandherdes von außerhalb des Gebäudes, Erkennen der Ausbreitungsrichtung des Brandes, sowie Änderung in der Brandentwicklung.

-> Suchen und Retten: Absuchen der Räume, Würfelblick (Decke, Wände, Boden und Blick zurück); Erkennung von „Flashover-Gefahr“ – hier besonders wichtig für den Eigenschutz der Atemschutzträger; schnelle Personensuche in verrauchten Räumen, um hier das Leben derer retten zu können.

-> Brandbekämpfung – hier schnelles Auffinden des Brandherdes und rasches Entdecken von versteckten Wärmequellen, Beobachtung der Löschwasserwirkung – hier durch Verminderung von Löschwasserschäden. Eigensicherung durch Erkennung von Gefahren; In der Brandwache sind „Glutnester“ einfach und schneller zu entdecken und wirkungsvoll zu bekämpfen.

-> Gefahrgüter – hier das Entdecken von Chemikalien, sowie Öl in Gewässer. Prüfen von Flüssigkeitsständen in Tanks; Gasaustritt kann entdeckt werden.

-> Waldbrände können bei starker Rauchentwicklung -  auch von der Luft aus - einfach lokalisiert werden. Personensuche in freier Natur – ist ebenfalls auch von der Luft aus möglich.

-> Nach Verkehrsunfällen – hier kann mittels der Kamera festgestellt werden, wieviele Personen im Auto saßen, da Restwärme auf den Autositzen festzustellen ist; somit kann definitiv geprüft werden, ob evtl. noch Personen zu suchen sind – es könnte jemand aus dem Fahrzeug geschleudert worden sein bzw. verletzt und unter Schock stehend davongelaufen sein.

-> Überwachung von Schaltschränken, Schweißarbeiten, Leckagen an Warmwasserleitungen, Fußbodenheizungen usw. wäre ebenfalls möglich.

Nach der Schulung und den fachlichen Ausführungen durch Ludwig Rupp zeigten sich Bürgermeister Fritz Pflugbeil, die beiden Kameraden von der FF Rainding, sowie die Haarbacher Kommandanten und Vorstandschaft sehr beeindruckt, was man mit dem neuen Gerät alles machen kann, um noch bedeutend effektiver und professioneller arbeiten zu können. Nun geht es ans Üben, damit diese Vorteile und Möglichkeiten auch im Ernstfall entsprechend von den Einsatzkräften genutzt werden können.

 

"Zum Einsatz fertig!" hieß es bei der Haarbacher Wehr

Unter Anleitung von Kommandant Johann Hasenberger und 2. Kommandant Walter Schäufl, der auch in der Gruppe „aushalf“,  absolvierten 5 Feuerwehrmänner und 3 Frauen die „Bayerische Leistungsprüfung - Löschangriff“ – davon 5 in der höchsten Stufe VI. Nach intensiver Vorbereitung konnte sich das Schiedsrichterteam, Kreisbrandinspektor Peter Högl und Kreisbrandmeister Christian Gründl, über den guten Ausbildungsstand der Aktiven überzeugen.

 

Kdt. Hasenberger ist stolz auf die Teilnehmer und hofft, dass die Absolventen der Stufe 6 nun nicht in den „Feuerwehr-Ruhestand“ gehen, sondern bei der Wehr bleiben und somit auch beitragen, die notwendige Mannschaftsstärke für die nächsten Jahre zu erhalten.

 

KBM Christian Gründl stellte fest, dass hier eine wirklich fundierte Ausbildung stattfand, die Gruppe anständig und sauber gearbeitet hat und somit die Leistungsprüfung in der Sollzeit bestanden wurde. Besonderer Dank an Walter Schäufl für das „Aushelfen“ in der Gruppe.

KBI Peter Högl dankte den Teilnehmern für die gute Vorbereitung und Opferung der Freizeit.

Es ist wichtig, dass die Gruppe zusammenhilft, damit  im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und in Ruhe effektiv gearbeitet werden kann. Es ist notwendig, dass man sich auf gut ausgebildete Einsatzkräfte verlassen kann, deshalb auch hier der Aufruf an die Absolventen der höchsten Stufe, der Wehr weiterhin die Treue zu halten.

Es erhielten die Leistungsabzeichen in

Stufe II: Johannes Hasenberger

Stufe IV: Michael Bischl

Stufe V:  Josef Kraus

Stufe VI: Christine Feilhuber, Ramona Killinger, Fritz Krammer, Ulrike Maier, Klaus Nischler

 

Feuerwehrübung an der Grundschule Haarbach

Große Aufregung herrschte am Freitag vor den Pfingstferienin der Grundschule Haarbach: Um 10 Uhr ertönte schrill der Alarmton durch das ganze Schulhaus. "Nur eine Übung!" – wurde den teilweise verängstigten Schülern leise zugeflüstert.

Die unangesagte Alarmprobe war mit dem 1. Kommandanten der FFW Haarbach, Johann Hasenberger, für diesen Tag vereinbart worden. Schnell machten sich alle Kinder mit ihren Lehrkräften daran, ruhig und geordnet über die bekannten Fluchtwege ins Freie zu gelangen und an der Sammelstelle neben dem Kindergarten einzutreffen. Doch eine Klasse fehlte: Für die 3. Klasse im 1.OG war der Weg nach draußen versperrt. Durch einen Brand im angrenzenden Lehrerzimmer – angenommen war ein Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung – konnten die Drittklässler nicht durch den Gang nach draußen gelangen. Nun warteten alle mit Spannung auf die Rettungskräfte. Am Haupteingang wurde dem verantwortlichen Zugführer das Sicherheitskonzept der Schule überreicht. So konnten zwei Wehrler mit Atemschutzgerät und Sauerstoffflasche zu den"Eingeschlossenen" vordringen, um ihnen die Lage zu schildern und genaue Verhaltensanweisungen zu geben. Nun wurden die Kinder mit Rettungsleitern vom angrenzenden Dach des Zwischengebäudes geborgen. Auch die Drehleiter der Bad Griesbacher Feuerwehr kam dabei zum Einsatz.

Nach der reibungslosen und zügigen Rettung aller Personen aus dem Schulgebäude konnten sich alle Schüler noch einen Eindruck von der professionellen Ausrüstung der Feuerwehren machen. Dazu gehörte das Ausprobieren der Wasserspritze, die Drehleiter und der Löschzug, in dem die Kinder eine Sitzprobe machen durften.

Bei der anschließenden Lagebesprechung sprachen KBM Christian Gründl und der Kommandant der Haarbacher Feuerwehr, Johann Hasenberger, allen Beteiligten ein großes Lob für die rasche und sichere Durchführung der Übung aus. Fünf Feuerwehren waren im Alarmplan vorgesehen – Haarbach, Grongörgen, Bad Griesbach, Rainding und St. Salvator.

Bürgermeister Fritz Pflugbeil war sofort nach dem Alarm in der Schule eingetroffen, um die Übung mitzuerleben. Er bedankte sich ausdrücklich bei den vielen Freiwilligen, die sich an dem Vormittag die Zeit nahmen, um an der Übung mitzuwirken. "Dies ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit und nicht so leicht mit der Arbeit zu vereinbaren. Dennoch muss der Ernstfall immer wieder geprobt werden, um bestens gerüstet zu sein. Dass dies klappt, haben die Beteiligten wieder unter Beweis gestellt."

"So einen Schultag könnten wir ruhig öfter mal haben…", meinte ein Schüler zum Schluss und alle gingen fröhlich in die wohlverdienten Ferien.

 

Patenverein beim 125-jährigen Gründungsfest in Bergham

Festabend am Samstag

Der Mai ist der Monat der Feste und in Bergham feierte man mit voller Stolz am Wochenende bei herrlichem Wetter drei Tage lang das 125-jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Bergham. Am Freitag ging es bereits lustig los mit einem Auftritt der Kabarettisten "Da Huawa, da Meier und i". Am Samstag wurden

Festumzug am Sonntag mit Paten- und Jubelverein

dann Schirmherr Bürgermeister Fritz Pflugbeil, der stellvertretende Landrat Klaus Jeggle, die Festdamen, der Patenverein – die Feuerwehr Haarbach – sowie alle weiteren Feuerwehren der Gemeinde, die Nachbarwehren und die Ortsvereine vom Vorsitzenden Reinhard Lorenz willkommen geheißen. Gemeinsam gingen alle

Prolog der Festmutter Maria Dötter

Besucher zur Metzgerkapelle beim Wimmer Anwesen zur Gedenkfeier für die verstorbenen Kameraden. Dort hielt Pater Paul Ostrowski eine Andacht und die Trauerbraut Maria Rettenberger zündete eine Kerze an. Der erste Kommandant Manfred Rettenberger verlas die Liste der verstorbenen Kameraden seit 1990 und legte einen Kranz nieder. Nach der Andacht wurde

Prolog der Festbraut Tanja Kainz

noch die Ehrung verdienter Mitglieder vorgenommen und zurück zum Festzelt marschiert. Hier begrüßte Festausschusschef und Vorsitzender Reinhard Lorenz nochmals alle Gäste und lud zum gemütlichen Beisammensein im Festzelt zu den Klängen der Wolfachtaler Musikanten ein, dabei wurde als erstes das Berghamerlied von allen angestimmt, dann lange gefeiert.  

Prolog der Trauerbraut Maria Rettenberger

Am Sonntagmorgen holte man Maria Fischer – die Fahnenmutter der letzten Fahnenweihe im Jahre 1959, deren Tochter die jetzige Festmutter Maria Dötter ist – sowie die beiden Patenbräute Verena Bründl und Lisa Hasenberger, Festbraut Tanja Kainz und Trauerbraut Maria Rettenberger ein, ehe alle Ehrengäste mitsamt dem Schirmherrn, Haarbachs  

Prolog der Patenbraut von Bergham Verena Bründl

Bürgermeister Fritz Pflugbeil, Landratstellvertreter Raimund Kneidinger, MdL Staatssekretär Georg Eisenreich, MdL Walter Taubeneder, KBI Peter Högl und KBM Christian Gründl, KBM Max Ebertseder, KBM Michael Dörner, EKBR Franz Silbereisen und EKBI Hans Wimmer von den verschiedenen Musikkapellen ins Festzelt gespielt wurden. Nachdem

Prolog d. Patenbraut von Haarbach Lisa Hasenberger

alle Vereine, über siebzig an der Zahl, auch eingetroffen waren, zog man in einem imposanten Kirchenzug mit den Wolfachtaler Musikanten, der Holzlandkapelle und den Salzweger Musikanten zur Festwiese neben der Berghamer Kirche, wo der Altar unter freiem Himmel aufgebaut wurde. Dort zelebrierte der Bezirksfeuerwehrpfarrer Gotthard Weiß zusammen mit Gemeindepfarrer Pater Paul Ostrowski den Festgottesdienst, der vom Haarbacher Männer- und Kirchenchor feierlich umrahmt wurde.

 

Vor der Segnung der Fahnenbänder durch Pfarrer Weiß weihte dieser noch das Wasser des Hl. Florian. Die Festmutter und die Festdamen hielten ihre Prologe und hängten dann ihre Bänder an die jeweiligen Fahnen. Schirmherr Fritz Pflugbeil meinte "Es ist eine große Ehre für mich, Schirmherr dieses Jubelfestes sein zu dürfen. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen Berghamer Feuerwehrkameraden für ihre stete Einsatzbereitschaft und natürlich den Hilfeleistungen in all den vergangenen Jahren. Es war sicher nicht leicht, vor 125 Jahren eine Feuerwehr zu gründen, darum freut es mich besonders, dass es die Feuerwehr Bergham immer noch mit vollem Einsatz gibt." Der stv. Landrat Raimund Kneidinger überbrachte die Grüße des Landrates und des Landkreises Passau und gratulierte mit Dank für die 125 Jahre dem Jubelverein.

 

KBI Peter Högl lobte ebenfalls: "Ich gratuliere euch, liebe Berghamer, und vor allem euren Vorfahren, die mit Weitblick vor 125 Jahren diese Wehr gegründet haben. Aber auch mit eurem Engagement beweist ihr immer wieder, wie man in die Zukunft schauen muss." Danach ging es zurück zum Festzelt, wo bei Musik das Mittagessen eingenommen und noch lange bei bestem Festwetter gefeiert wurde: "Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr".

 

Rückblick auf das 140. Jahr der Vereinsgeschichte

Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthof Hasenberger begrüßte der 1. Vorstand Michael Niedermeier den Kreisbrandinspektor Peter Högl, den 1. Bürgermeister Fritz Pflugbeil, 2. Bürgermeister Peter Aderbauer, Gemeinderat Tobias Birchinger, die Ehrenkommandanten Georg Aderbauer und Josef Ortner, Ehrenkassier Otto Hofer, ehem. Vorstand Hans Hasenberger, alle Mitglieder und Ehrenmitglieder.

Unsere Jugend mit dem Jugendwart

Die Wehr hat momentan 185 Mitglieder. Neuaufnahmen 2013 waren: Johanna Hasenberger, Felix Hasenberger, Josef Obermeier, Simon Urlbauer und Thomas Wall. Ein Auszug aus den Vor- standschaftsterminen im abgelaufenen Vereinsjahr – Maibaumaufstellen am Gerätehaus – ein Maibaum gehört in jedes Dorf, als Zeichen einer funktionierenden Dorfgemeinschaft, so Niedermeier. Besichtigung der neuen ILS in Passau; Beteiligung beim Pfingstfest-Auszug des Sportvereins Haarbach; Ausräumen der Pfarrkirche St. Martin anlässlich der Innenrenovierung; Geburtstagsfeiern von 4 Kameraden; Beteiligung an Fronleichnamsprozession, KSK-Jahresfest, sowie beim Leonhardifest in Grongörgen. Die Wehr besuchte das Gründungsfest in Bad Griesbach, sowie Beteiligung bei den Grill-, Hallen-, Sommernachts-, Weinfesten und Versteigerungen der Nachbarsvereine. Besonderer Dank an Johannes Hasenberger, der die Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Haarbach immer auf  aktuellem Stand hält.

Der absolute Höhepunkt war jedoch das 140-jährige Jubiläum der Haarbacher Wehr, welches am 20. April 2013 im Rahmen eines Gottesdienstes mit anschließendem Kameradschaftsabend, würdig gefeiert wurde. An diesem Abend wurden Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst an Alfred Fischer und 1. Vorstand Michael Niedermeier, sowie für 40 Jahre an den frisch ernannten Ehrenkommandanten Josef Ortner verliehen.

Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt: Karl Bernt, Josef Bichler sen., Reinhard Höng, Alfred Karlstetter, Alfred Maier, Josef Niedermeier sen., Heinrich Nischler,  Peter Ohlsen, Franz Ortner, Bürgermeister Fritz Pflugbeil, Franz Plattner, Otto Plattner, Walter Schäufl sen. und Josef Trummler.
 

Am 18.10.2013 war das Patenbitten der Freiwilligen Feuerwehr Bergham. In einem gelungenen Festabend im Hasenberger Saal wurde die Patenschaft für das Fest vom 23.-25. Mai 2014 besiegelt. Hier auch gleich ein Aufruf an die Mitglieder für eine tatkräftige Unterstützung der Berghamer Wehr und Nutzung des Kartenvorverkaufs für „Da Huawa, da Meier und I“.

Ein großes Anliegen der Haarbacher Wehr ist die Jugendarbeit; die bestehende Jugendgruppe wurde daher einheitlich mit Polos und Softshell-Jacken eingekleidet; natürlich erhalten auch alle zukünftigen „neuen“ Feuerwehranwärter auch diese Kleidung – hier wurde dem Beitrittsalter ab 12 Jahren Rechnung getragen, da in diesem Alter eine Uniform sicherlich nicht vernünftig passt. Besonderer Dank hier an Kdt. Hans Hasenberger und Christian Friedrich, die sich ganz besonders der Jugend annehmen und viel Zeit für die Jugendarbeit investieren, so Niedermeier.

Die Kassenprüfer Max Ortner und Peter Aderbauer bescheinigten dem Kassier Franz Pöschl - nach Prüfung sämtlicher Belege - eine hervorragend geführte Kasse und beantragten die Entlastung vom Kassier und der Vorstandschaft – diese wurde von der Versammlung einstimmig erteilt. Ebenso einstimmig hat die Versammlung einer Beitragsanpassung zugestimmt.

Kommandant Johann Hasenberger berichtete inseinem 2. „Amtsjahr“ über die Einsätze und Übungen, sowie den vielen sonstigen Terminen; es wurden insgesamt 463 Übungsstunden bei den 11 Monatsübungen, 2 Funkübungen und Leistungsprüfung, sowie 243 Einsatzstunden bei 22 Einsätzen geleistet. Erwähnt seien hier die Überschwemmungs- und Unwettereinsätze in Haarbach, sowie diverse technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen. Aufgrund der neuen Alarmierung durch die ILS – Alarmierung nach benötigten Einsatzmittel - hat sich auch das Einsatzgebiet erheblich vergrößert, so z.B. bis nach Isarhofen, aufgrund mehrerer verunfallter Fahrzeuge und somit auch evtl. mehr notwendiger Rettungsspreizer.

Die Leistungsprüfung „Hilfeleistung“ wurde im vergangen Jahr ebenfalls von 2 Gruppen abgelegt.

Lehrgänge absolvierten:

Florian Birchinger und Günter Sonnleitner - Atemschutzgeräteträger in Vilshofen

Michael Bischl und Josef Kraus jun. - Maschinisten-Lehrgang in Rotthalmünster.

Die Kommandanten besuchten Schulungen für die Einsatznachbearbeitung, sowie patientengerechte Personenrettung.

Dank für die gute Zusammenarbeit an Bürgermeister Fritz Pflugbeil, die Gemeinderäte und Gemeindeverwaltung – hier insbesondere Frau Christa Hartl, so Kommandant Hasenberger.

Martin Ortner bedankte sich für die Einsatzbereitschaft bei den Atemschutzträgern; derzeit sind 14 Atemschutzträger, incl. Manfred Rettenberger aus Bergham, bei der Haarbacher Atemschutzgruppe.  Ortner berichtete über die 6 Übungen, sowie den Besuch der Brandsimulationsanlage in Osterhofen. Da dieses Jahr 3 Atemschutzträger die Altersgrenze erreichen werden, wird auch dringend „Atemschutzträger-Nachwuchs“ benötigt, um die 3-fache Besetzung der Geräte auch in Zukunft stellen zu können.

Jugendwart Christian Friedrich berichteteüber die Aktivitäten der Jugendgruppe, sowie die erfolgreiche Beteiligung am Wissenstest und Jugendleistungsabzeichen. Die Gruppe besteht zur Zeit aus 7 aktiven Jugendlichen. Die Zusammenarbeit der Jugendgruppen auf Gemeindeebene, momentan mit Unterhörbach und Bergham, ist sehr erfreulich, abwechslungsreich und sinnvoll. Es wäre wünschenswert, wenn die gemeinsame Jugendausbildungauch noch mit den restlichen Gemeindefeuerwehren stattfinden würde.

Interessierte Jugendliche ab 12 Jahren sind hierjederzeit willkommen, so Friedrich.
 

Bürgermeister Fritz Pflugbeil dankte der Wehr für die vielen freiwillig und unentgeltlich geleisteten Arbeits-, Übungs- und Einsatzstunden, sowie die Einbringung von viel Freizeit für die Ausbildung und Jugendarbeit in Haarbach. Nochmals Gratulation zu den 140 Jahren Freiwillige Feuerwehr Haarbach und Dank für die würdevolle Feier, sowie dem schönen Kameradschaftsabend. Besonderer Dank an die Gerätewarte für hervorragende Pflege vom Gerätehaus und den Fahrzeugen, sowie Kommandanten und Vorstandschaft. Es ist sehr erfreulich, dass auch die „Feuerwehr-Senioren“, welche früher selbst großartige aktive Leistung und Verantwortung im Verein übernommen haben, immer noch ein Herz für den Verein haben und sich regelmäßig bei Veranstaltungen der Wehr beteiligen, so Pflugbeil.

KBI Peter Högl bedankte sich für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Mit Umstellung auf die ILS hat sich auch die Arbeit der Feuerwehr etwas geändert; bei „Verkehrsunfall 1“ wird auch gefordert, dass die Feuerwehrdienstleistenden die Erste Hilfe übernehmen, bis der Rettungsdienst oder Notarzt kommt. Dies ist auch ein Ansporn, sich immerwieder in Erster Hilfe fortzubilden. Besonderer Dank an Christian Friedrich für die hervorragende Jugendarbeit;

Am 4. Oktober 2014 soll der Wissenstest in Haarbach stattfinden. Hier auch ein noch Aufruf an die Jugendlichen selbst, Reklame für die Feuerwehr zu machen, so KBI Peter Högl.  

 

"Zur Personenbefreiung vor!" hieß es bei der Haarbacher Wehr 

Unter Anleitung von Kommandant Johann Hasenberger und Adjutant Walter Schäufl absolvierten 2 Gruppen die Leistungsprüfung im Hilfeleistungseinsatz. Kreisbrandmeister Christan Gründl auch unter den Prüflingen.

Nach gründlicher vierwöchiger Vorbereitung konnte sich das Schiedsrichterteam Kreisbrandmeister Max Ebertseder und Ludwig Hack (Kdt. FF Aigen a. Inn) über den sehr guten Ausbildungsstand der Aktiven überzeugen.

Die Prüflinge mussten zuerst Fragen zur Gerätekunde, Unfallverhütung, Erste Hilfe, sowie zur Erkennung von Gefahrgut-Kennzeichen beantworten; es musste unter anderem der Umgang mit dem Trennschleifer oder der Motorsäge erklärt werden.

Anschließend ging es an den Aufbau zur Hilfeleistung; es wird hier sehr realitätsnah gearbeitet und man kann die im Fahrzeug vorhandenen Geräte so nutzen, wie sie im Fahrzeug verbaut sind - d.h. der Transport vom Stromerzeuger und dem Rettungsspreizer zur Unfallstelle entfällt; ebenso darf der am Fahrzeug vorhandene Lichtmast verwendet werden.

Der Gruppenführer erkundet die Unfallstelle und gibt entsprechende Befehle zur Rettung der „eingeklemmten“ Person. Der Melder betreut während dessen die „verunfallte“Person im Auto. Das Fahrzeug wird stabil unterbaut, Beleuchtung und Brandschutz werden sichergestellt, benötigte Geräte werden einsatznah bereitgelegt. 

 

2. Bürgermeister Peter Aderbauer dankte im Namen aller Gemeindebürger besonders den Initiatoren und Ausbildern Johann Hasenberger und Walter Schäufl, sowie allen Teilnehmern für die Einsatzbereitschaft und die Opferung der Freizeit, um sich weiterzubilden. Die Ausbildung für den Einsatz von Rettungsspreizer und Schere ist sehr wichtig, damit im Ernstfall, wenn es meistens um Menschenleben geht, jeder Handgriff sitzt. Besonders erfreulich ist, dass sich hier auch 3 Frauen, Günter Stein von der FF Wolfakirchen, sowie der aus der Gemeinde stammende Kreisbrandmeister Christian Gründl beteiligten. Es wäre wünschenswert, wenn sich von den anderen 6 Gemeindefeuerwehren hier noch mehr Aktive beteiligen würden, da es immer schwieriger wird, gerade bei Einsätzen während des Tages, die notwendige Mannschaftsstärke zusammenzubekommen.

KBM Max Ebertseder führte an, wie wichtig es ist, für die „Hilfeleistung“ gut vorbereitet zu sein.

Durch entsprechendes Einüben eignet man sich das notwendige Können und eine gewisse Routine an, welche beim Einsatz, wo dann auch Nervosität herrscht, notwendig sind. Dies haben die Aktiven bei der Abnahme gezeigt und die Gemeinde Haarbach sei hier gut aufgestellt, so Ebertseder.

Die Leistungsabzeichen erhielten in

StufeI: Andreas Bischl, Johannes Hasenberger

Stufe III: Michael Bischl, KBM Christian Gründl, Ulrike Maier, Klaus Nischler

Stufe IV: Josef Kraus, Christine Ortner

Stufe V: Ramona Killinger, Fritz Krammer, Günter Sonnleitner

Stufe VI: Florian Birchinger, Armin Plattner, Günter Stein

Zwei Videos dazu können unter den folgenden Links angesehen werden.

Gruppe 1: http://youtu.be/DR4-_YcKHTQ

Gruppe 2: http://youtu.be/LOYbklmUQ3M

 

(Foto: Pöschl) – Einsatzgruppe mit Schiedsrichterteam – v.r. Ludwig Hack, KBM Max Ebertseder, hier als „Prüfling“ - KBM Christian Gründl, 2. Bürgermeister Peter Aderbauer – v. l. Vorstand Michael Niedermeier, 2. Kdt. Walter Schäufl und Kommandant Johann Hasenberger

  

140 Jahre Freiwillige Feuerwehr Haarbach  

Anlässlich des 140- jährigen Bestehens der Haarbacher Wehr fand am Samstag, 20. April 2013 ein von Pfarrer Martin Köglmaier und Pater Adam Litwin gemeinsam zelebrierter Gedenkgottes-dienst für die verstorbenen Mit- glieder statt. Seit dem großen Fest von 2003 sind 14 Kameraden verschieden. Anschließend marschierte der Festzug, angeführt von den Wolfachtaler Musikanten, zum Gasthof Hasenberger. 

Vorstand Michael Niedermeier begrüßte Landrat Franz Meyer, 1. Bürgermeister Fritz Pflugbeil, 2. Bürgermeister Peter Aderbauer, sowie die anwesenden Gemeinderäte, die Festdamen von 2003 - Verena Aderbauer, Margit Ebner, Christine Ortner und Christina Rettenberger – an dieser Stelle auch die besten Genesungswünsche an die Fahnenmutter Maria Westner. Von der Feuerwehrführung - den Kreisverbandsvorsitzenden KBI Alois Fischl, KBI Peter Högl, Kreisbrandmeister Christian Gründl, Max Ebertseder und Michael Dörner. Ehemaligen Kdt. Egon Westner, Ehrenkommandant Georg Aderbauer, ehem. Kdt. Josef Ortner, ehem. Vorstand Hans Hasenberger, Ehrenkassier Otto Hofer und alle Ehrenmitglieder. Mit besonderer Freude wurde die Abordnung des Patenvereins Bergham begrüßt, an der Spitze mit Kdt. Manfred Rettenberger und Vorstand Reinhard Lorenz.

 

Landrat Franz Meyer überbrachte die Glückwünsche und ein Präsent des Landkreises. 140 Jahre Freiwillige Feuerwehr Haarbach ist ein Grund zu feiern, aber auch dankbar zu sein. Dankbar denen, die vor 140 Jahren den Mut hatten, die Feuerwehr zu gründen; aber auch denen, die in den 14 Jahrzenten auch Verantwortung in der Wehr getragen haben. Es zeichnet die Feuerwehren aus, dass sie auch für die christlichen Werte stehen und zu Beginn des Jubiläums mit einem Gottesdienst den verstorbenen Kameraden gedacht wurde. Der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizäcker hat die Freiwilligen Feuerwehren einmal als „früheste, lebendigste und mutigste Bürgerinitiative“ bezeichnet. Wer unsere Feuerwehren und ihre Leistungsbereitschaft kennt, kann diese Aussage nur unterschreiben. Auch die Haarbacher Wehren stehen in dieser guten Tradition. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts begann die große Zeit der Feuerwehrgründungen in Bayern. So kann auch die Freiwillige Feuerwehr Haarbach heuer ein stolzes und großes Jubiläum feiern:

140 Jahre ist es her, dass die Gründungsmitglieder die Initiative ergriffen und die Wehr aus der Taufe hoben. Der Zeitraum 140 Jahre wird dann begreifbar, wenn wir uns vor Augen führen, was damals in der Welt geschah. In Amerika hatte man gerade damit begonnen, die Sklaverei abzuschaffen. In Genf gibt es erste Gespräche für ein internationales Rotes Kreuz. In München regierte noch König Max der II., der Vater des späteren Märchenkönigs Ludwig II.

Ein gewisser Justus von Liebig, Erfinder des Kunstdüngers, experimentierte gerade mit Backpulver, wie wir es heute alle kennen. Und Carl Benz, der Erfinder des Autos, ging damals noch zur Schule.

Das war also die Zeit, in der Eure Wehr entstand. Und um so mehr müssen wir heute die Leistung der Gründer und all jener schätzen, die die Haarbacher Wehr über Jahrzehnte – ja Jahrhunderte – immer wieder weitergeführt haben, so der Landrat.

 

Bürgermeister Fritz Pflugbeil schloss sich den Grußworten an, gratulierte im Namen der Gemeinde und ganz besonders in seinem Namen. Pflugbeil ist stolz auf die älteste Feuerwehr in der Gemeinde Haarbach. Ein großes Dankeschön, dass sich damals Männer zusammengefunden haben, um in Not Geratenen zu helfen. Aber auch denen, die die ehrenvolle Pflichtaufgabe immer wahrgenommen haben, um die Wehr fortzuführen.

Dies sei ein Anlass, für die geleistete Arbeit und die ständige Bereitschaft, bei Gefahr sofort zu helfen, ein herzliches „Vergelt’s Gott“ auszusprechen. Hervorzuheben ist auch die großartige Jugendarbeit bei der Wehr. Besonderer Dank an den Kommandanten Johann Hasenberger und Vorstand Michael Niedermeier für die gewissenhafte Arbeit, so Pflugbeil.

 

Kommandant Hasenberger ist ganz besonders erfreut, dass die Feuerwehr Bergham die Haarbacher Wehr als Paten für ihr 125-jähriges Gründungsfest im Mai 2014 gewählt hat. Somit wird die Feuerwehr Bergham heuer noch zum Patenbitten im Gasthof Hasenberger einladen.

Am Montag, 22.04. und Dienstag, 23.04.13 unterstützt die Wehr die Ausräumarbeiten anlässlich der Kirchenrenovierung; hier Treff um 18 Uhr an der Pfarrkirche.

Am Mittwoch, 1 Mai wird wieder ein Maibaum aufgestellt, so Hasenberger.

 

14 neue Ehrenmitglieder und einen weiteren Ehrenkommandanten 

Anlässlichdes 140-jährigen Bestehens der Haarbacher Wehr wurden von Vorstand Michael Niedermeier folgende Kameraden, aufgrund ihrer langjährigen Mitgliedschaft, zu Ehrenmitgliedern ernannt:

Karl Bernt, Josef Bichler sen., Reinhard Höng, Alfred Karlstetter, Alfred Maier, Josef Niedermeier sen., Heinrich Nischler,  Peter Ohlsen, Franz Ortner, 1. Bürgermeister Fritz Pflugbeil, Franz Plattner, Otto Plattner, Walter Schäufl sen. und Josef Trummler.


Der ehemalige Kommandant Josef Ortner wurde nun - neben Georg Aderbauer - ebenfalls zum Ehrenkommandanten ernannt. Hier hob Kommandant Johann Hasenberger das Engagement von Josef Ortner während der 18 Jahre als Adjutant und 6 Jahre als 1. Kommandant hervor.


KBI Alois Fischl bedankte sich bei den ausgezeichneten und geehrten Kameraden für Ihre Vorbildfunktion in der Gesellschaft und Jugend; dafür, dass sie nicht wegschauen – sondern dass sie hinschauen und helfen, wenn dies notwendig ist. Wir bräuchten mehr von der „Sorte“, die anpacken, die mittragen und mithelfen. Hierfür ein herzliches „Vergelt’s Gott“.  Als sichtbares Zeichen des Dankes wurde vom Kreisfeuerwehrverband - durch den Vorsitzenden KBI Alois Fischl – die Feuerwehr-Ehrenbrosche an die Fahnenmutter Maria Westner, die Feuerwehr-Ehrenmedaille in Silber, an den Kassierund Schriftführer Franz Pöschl jun., sowie das Bayerische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber, an den „neuen“ Ehrenkommandanten Josef Ortner verliehen.

Bürgermeister Fritz Pflugbeil, „neues“ Ehrenmitglied der Haarbacher Wehr, bedankte sich für die überraschende Ernennung und wird der Urkunde einen Ehrenplatz widmen. Fritz Pflugbeil überreichte als Dank für 24 Jahre Führungstätigkeit, den Gemeindeteller an den neuen Ehrenkommandanten Josef Ortner.

 

Truppmann-Lehrgang in Haarbach 

35 junge Feuerwehrleute, darunter zwei Frauen, aus dem Inspektionsbereich "Süd" haben sich der Feuerwehr-Grundausbildung unterzogen. Über drei Samstage erstreckte sich der Lehrgang "Truppmann", 24 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis standen auf dem Programm. Der Lehrgang wurde am Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Haarbach unter der Leitung von Kreisbrandmeister Christian Gründl und Kommandant Hans Hasenberger abgehalten.

Über die Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehr klärte Ludwig Hack auf. Im Anschluss befasste sich Christoph Weiss mit dem Thema Brennen und Löschen. Kreisbrandmeister Max Ebertseder und Christian Jetzinger unterrichteten den theoretischen Bereich der Feuerwehrfahrzeuge und Rettungsgeräte. Im praktischen Teil stand Fahrzeugkunde sowie tragbare Leitern auf dem Plan vom ersten Ausbildungstag.

Am zweiten Tag behandelte Kreisbrandmeister Michael Dörner die Gefahren der Einsatzstelle und Ingo Frank den Themenblock Löschgeräte, Schläuche und Armaturen. Nachmittags stand wieder praktische Ausbildung zu den Themen Retten von Personen sowie Gerätekunde, ausgebildet von Kameraden der Feuerwehr Haarbach, Bergham und Ruhstorf auf dem Plan.

Vor der Prüfung am dritten Ausbildungstag befasste sich Wolfgang Stockinger noch mit den Themen Löschwasserversorgung und die Einheiten im Löscheinsatz sowie Achim Bangerl mit der Gruppe im Hilfeleistungseinsatz.

Kreisbrandinspektor Peter Högl dankte den Lehrgangsteilnehmern für ihre Bereitschaft zur Ausbildung und wünschte vor der anstehenden schriftlichen und praktischen Prüfung viel Erfolg. Nach der Prüfung, die alle Teilnehmer mit Erfolg abgelegt haben, wurden noch verschiedene Löschangriffe im Ortsbereich von Haarbach durchgeführt, angeleitet jeweils von den Kommandanten der teilnehmenden Feuerwehren .

Zum Lehrgangsabschluss übergaben der 1. Bürgermeister der Gemeinde Haarbach, Fritz Plugbeil, sowie KBM Christian Gründl allen Teilnehmern ihr verdientes Zeugnis zum "Truppmann".

Sie bedankten sich für die Teilnahme und gratulierten allen zur bestandenen "Feuerwehr-Grundausbildung" im Beisein der Kommandanten und Ausbilder der teilnehmenden Feuerwehren.

DIE TEILNEHMER  Haarbach: Andreas Bischl, Michael Bischl, Josef Füllmeier, Johannes Hasenberger; Bergham: Markus Feicht, Benedikt Seibold, Jürgen Sagstetter, Andreas Roßmeier; Rainding: Michael Gibis, Robert Strohhofer; Uttlau: Andreas Bamesreiter, Gregor Probsteder, Markus Steinhuber; Wolfakirchen: Tobias Sammereier, Markus Sigl; Bad Griesbach: Nadin Alunovic, Jasmin Moser, Miriam Vorndran, Matthias Weinzierl, Johannes Wenzl; Weng: Josef Allertseder, Thomas Lehner, Andreas Lang, Robert Lorenz, Simon Lorenz, Stefan Marxbauer, Hubert Kögl, Manuel Zinsberger, Dominik Jagenteufel; Kirchham: Rudolf Spindler; Weihmörting: Andreas Hofeichner, Christian Härringer, Daniel Krautstorfer, Florian Löw, Thomas Stütz.   

 

"Zum Einsatz fertig!" - hieß es bei der Haarbacher Wehr 

Unter erstmaliger Anleitung vom neuen Kommandanten Johann Hasenberger absolvierten  9 Feuerwehrmänner und 4 Frauen, in zwei Löschgruppen, die „Bayerische Leistungsprüfung - Löschangriff“ – davon zwei Neulinge in der Stufe I.

Nach gründlicher vierwöchiger Vorbereitung konnte sich das Schiedsrichterteam Kreisbrandmeister Max Ebertseder und Ludwig Hack (Kdt. FF Aigen a. Inn) über den guten Ausbildungsstand der Aktiven überzeugen. Kdt. Hasenberger ist stolz auf die Teilnehmer.

KBM Max Ebertseder stellte fest, daß hier eine wirklich fundierte Ausbildung stattfand, incl. der Knoten und Stiche, welche einwandfrei gemeistert wurden, was jedoch nicht immer selbstverständlich sei, da von manchen Wehren diese in der Ausbildung etwas vernachlässigt werden. Es ist wichtig, daß die Tätigkeit, die im Einsatz ausgeübt werden muß, beherrscht wird – dies wird in der Leistungsprüfung entsprechend dokumentiert. An den „Nachwuchs“ ging der Aufruf, daß sie ihre Bekannten und Freunde auch mitbringen möchten, da es für Einzelne sicher schwieriger ist, als wenn man im Bekanntenkreis zur Feuerwehr gehen kann.

Es erhielten die Leistungsabzeichen in

Stufe I: Josef Füllmeier, Johannes Hasenberger

Stufe III: Michael Bischl

Stufe IV: Josef Kraus, Franz Ortner,

Stufe V: Ramona Killinger, Fritz Krammer, Ulrike Maier, Klaus Nischler, Christine Ortner

Stufe VI: Florian Birchinger, Andrea Friedrich, Günther Sonnleitner   

 

Der 2. Bürgermeister Peter Aderbauer gratulierte im Namen der Gemeinde zur bestandenen Prüfung und bedankte sich bei den Teilnehmern, sowie bei den Ausbildern – Johann Hasenberger und Walter Schäufl - für die Bereitschaft zur Weiterbildung und für die Opferung der Freizeit. Aderbauer kommt immer wieder gerne zu Leistungsprüfungen und erinnerte an seine eigenen Leistungsabzeichen bei der Haarbacher Wehr – damals unter Kommandant Robert Regler und Engelbert Killinger, bei den „Anfängen“ der Prüfungen im Altlandkreis Griesbach. An die 3 Absolventen der höchsten Stufe „Gold-Rot“ ging der Aufruf, sich jetzt nicht in den „Feuerwehr-Ruhestand“ zurückzuziehen, sondern der Wehr weiterhin treu zu bleiben.

Bei dem anschließenden Essen im Gasthof Hasenberger, zu dem Josef Ortner anläßlich seines 60. Geburtstages und als „Ausstand“ als Kommandant geladen hatte, überreichte der 1. Vor-stand Michael Niedermeier ein Geschenk der Aktiven, sowie der Vorstandschaft. In seinen Ausführungen erwähnte Niedermeier die besonderen Leistungen von Josef Ortner als 18 Jahre Adjutant, sowie 6 Jahre als 1. Kommandant; ebenso Tätigkeit als Atemschutzwart; besonderer Dank an die gesamte Familie Ortner für die aktive Unterstützung der Wehr und besonders während der Hallenfeste.

Foto (Pöschl): Prüflinge mit Schiedsrichterteam - v.r. 1.Kdt. Johann Hasenberger, Ludwig Hack, 2. Kdt. Walter Schäufl, 2. Bürgermeister Peter Aderbauer und KBM Max Ebertseder

 

Unser scheidender Kommandant hat zu seinem 60. Geburtstag eingeladen. Wie er sagt als "Ausstand".  

Nach der Abnahme des Leistungabzeichens Löschangriff hat unserer früherer Kommandant Josef Ortner alle Aktiven der FF Haarbach zu einem Essen und anschleißend zu Kaffee und Kuchen ins Gasthaus Hasenberger eingeladen! Alle Aktiven gratulierten unserem Sepp zum 60. und wünschten ihm nur das Allerbeste!Dabei hat Vortand Michael Niedermeier in einer kurzen Ansprache seine besonderen Verdienste gewürdigt und ein Geschenk der Feuerwehr für einen Aufenthalt im Feuerwehrheim in Bayrisch Gmain überreicht.

Freiwillige Feuerwehr Haarbach e.V.
www.feuerwehr-haarbach.de