Jugendflamme mit Bravour gemeistert

Unter Anleitung der Kommandanten Johann Hasenberger und Walter Schäufl sowie Jugendwart Johannes Hasenberger und Jugendbetreuer Tobias Wall haben acht Jugendliche die Prüfung absolviert. Sie haben sich in sechs Übungseinheiten á 2,0 Stunden gründlich vorbereitet und so konnten die Feuerwehrführungskräfte - Kreisbrandinspektor Peter Högl, Kreisbrandmeister Christian Gründl, Bezirksjugendwart Robert Anzenberger, stellvertretender Bezirksjugendwart Stephan Käser und Ludwig Hack, zuständig für die Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen - einen sehr guten Ausbildungsstand feststellen.

 

Die Prüflinge mussten Fragen zur Knoten- und Strahlrohrkunde beantworten; es wurde ferner das korrekte Absetzen eines Notrufes abgefragt.

 

Anschließend ging es an den praktischen Teil - mit verschiedenen Knoten, dem Auswerfen von Schläuchen und dem Aufsuchen sowie Aufstellen eines Unterflurhydranten. Auch Fragen zur Gerätekunde am Fahrzeug, dem Transport von Saugschläuchen mittels Leiter oder dem Kuppeln von 90 Meter B-Schlauchleitung innerhalb der vorgegebenen Sollzeit waren gefordert.

 

Robert Anzenberger bedankte sich bei den Teilnehmern für die Bereitschaft, sich hier ausbilden zu lassen und sich somit auch grundsätzlich für den aktiven Dienst bei der Feuerwehr entschlossen zu haben. Fast täglich liest man in der Presse, wo die Feuerwehr immer wieder gefordert wurde. Dies setzt natürlich voraus, dass auch immer wieder Nachwuchskräfte hervorkommen, die dann später die Aufgaben in der aktiven Mannschaft übernehmen können.

 

Bürgermeister Fritz Pflugbeil gratulierte den Jugendlichen, ist sehr stolz auf den Nachwuchs und ist sehr erfreut, dass hier auch drei Mädels dabei sind. Die Prüfungen sind nicht einfach und es wird hier schon viel verlangt. Hierfür herzlichen Dank. Besonderes Lob an Johannes Hasenberger für die gute Jugendarbeit.

 

KBI Peter Högl bedankte sich für den Eifer und das Engagement, sich hier ehrenamtlich in der Freizeit ausbilden zu lassen. Es zeigt sich immer wieder, wie wichtig es ist, dass zwei helfende Hände kommen, wenn ein in Not geratener Mitbürger Hilfe braucht. Abschließend die Bitte, auch weiterhin bei der örtlichen Feuerwehr zu bleiben und diese zu unterstützen, so Högl.

 

Teilnehmer waren:

  • Stufe I: Andreas Ahollinger, Celestina Lettl, Stefanie Lettl, Walter jun. Schäufl
  • Stufe II: Alexander Drasch, Franziska Reindl
  • Stufe III: Dominik Dippl, Sebastian Wall

36. Wissenstest in Esternberg OÖ

Die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Haarbach beteiligte sich bereits zum dritten Mal in Folge am österreichischen Wissenstest. Ausgerichtet hat den 36. Wissenstest der Feuerwehrjugend die Bezirksfeuerwehrkommandantur Schärding. Ausrichtungsort war das Gasthaus Hubinger in Esternberg OÖ. An fünf Samstagen wurden acht Mitglieder der Jugendgruppe vom Jugendwart Johannes Hasenberger, mit Unterstützung vom Jugendbetreuer Tobias Wall, sowie Kommandant Hans Hasenberger und 2. Kdt. Walter Schäufl, intensiv geschult.

 

Nach dem Aufruf hatten die Jugendlichen zehn Stationen zu absolvieren und wurden hier auf ihr Wissen geprüft. In der sehr umfangreichen Prüfung mussten allein für „Bronze“ folgende Punkte abgearbeitet werden:

 

Aus dem Allgemein- / Feuerwehrwissen mussten acht ausgeloste - von 16 Fragen beantwortet werden. Aus 20 Dienstgradabbildungen mussten fünf gezogen und erkannt werden.

 

Wasserführende Armaturen: Hier mussten 5 von 15 Geräten erkannt werden.

Kleinlöschgeräte waren zu erklären.

 

Bereich Vorbeugender Brandschutz: Es musste eine der vier Fragen "Was bedeutet für dich Schützen/Retten/Löschen/Bergen?" beantwortet werden.

Seilknoten: Aus vier verschiedenen Knoten mussten drei richtig erkannt werden und der Letztgezogene auch praktisch ausgeführt werden.

 

Thema Nachrichtenübermittlung: Hier musste ein Notruf richtig abgesetzt werden.

Bereich Verkehrserziehung: Die Mängel an einem nicht verkehrstüchtigen Fahrrad mussten erkannt werden.

 

Fragen zur Ersten Hilfe wurden gestellt und in praktischer Übung war die stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit auszuführen.

 

Weitere Aufgaben waren die Orientierung im Gelände und abschließend noch Fragen zu gefährlichen Stoffen.

 

Für Stufe Silber und Gold waren die Aufgaben noch umfangreicher und z.B. bei der Stufe Gold war eine „Herz-Lungen-Wiederbelebung“ durchzuführen. Hierfür erfolgte an einem Samstag die Unterweisung durch Manfred Rettenberger aus Bergham.

 

Die Überreichung der Wissenstestabzeichen erfolgte in feierlicher Form im Rahmen einer gemeinsamen Schlussfeier. Der österreichische Bezirks-Jugendbetreuer lies alle Teilnehmer „antreten“ und erstattete dann Meldung an den Bezirks-Feuerwehrkommandanten.

  • Stufe Bronze ging an: Celestina Lettl, Stefanie Lettl und Walter Schäufl jun.
  • Stufe Silber an: Andreas Ahollinger und Alexander Drasch
  • Stufe Gold an: Franziska Reindl, Andreas Trauner und Simon Urlbauer